KAfe LökAl am 27.04.2017 | Filmvorführung mit Diskussion: Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral

»Im Laufe der Jahrtausende haben wir uns befreit von jeglichem Irrglauben und jeglichen geistigen Zwängen. Haben wir?« So die einleitenden Worte von Konstantin Faigles Dokumentarfilm »Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral«. Wie der Titel bereits verrät, wird der Begriff der »Arbeit« einer kritischen Untersuchung unterzogen. Denn, so die These des Films, Arbeit ist die beherrschende Ideologie unserer Gesellschaft. Doch nicht nur im aktuellen, kapitalistischen System ist Arbeit das zentrale Element, auch im sozialistischen und*oder anarcho-syndikalistischen Diskurs ist »Arbeit« ein Schlüsselbegriff, das Proletariat meist als wichtigster Akteur angesehen. In dieser Tradition steht der 01. Mai, der als »Internationaler Kampftag der Arbeiter*innenklasse« gefeiert wird. Anlässlich dieses Tages wollen wir am Donnerstag gemeinsam diesen Film ansehen und anschließend eine Diskussion darüber führen, inwiefern »Arbeit« menschliches Grundbedürfnis oder Ideologie und Aberglaube ist.

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