Antirepression

07.02. Aufruf zum Prozessbesuch: Anarchistischer Pro Choice Aktivist wegen “Störung einer Versammlung” angeklagt

Am 25.11.2017 versammelten sich fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen der Organisationen EuroProLife und “Helfer für Gottes kostbare Kinder e.V” zu einer Gebetskundgebung vor dem medicare Gesundheitszentrum in München-Freiham. Anmelder dieser Demonstration war – wie immer – Wolfgang Hering, der sich selbst als “Jünger Jesu” sieht und eine zentrale Rolle in der Szene fundamentalistischer Abtreibungsgegner*innen spielt.

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31.01.: Prozess gegen eine Pro Choice Aktivistin

Am 31. Januar steht eine Pro Choice Aktivistin vor dem Landgericht München. Ihr wird vorgeworfen im Zusammenhang mit Protesten gegen fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen die Vertraulichkeit des Wortes verletzt zu haben, als sie eine Polizeimaßnahme gefilmt hatte.

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Repressionswelle anlässlich einer Serie von Scheinbesetzungen des „Für Lau Hauses“ in München

Die Repressionswelle gegen zwei Personen, denen vorgeworfen wird, im Zeitraum von Juli bis Dezember 2017 insgesamt sieben Hausfriedensbrüche unter dem Label “Für Lau Haus” begangen zu haben, geht in die nächste Runde: Durch das Amtsgericht München wurde am 26. April 2018 die Entnahme von DNA-Material bei den beiden Beschuldigten angeordnet. Eine darauf folgende molekulargenetische Untersuchung soll klären, ob es Übereinstimmungen mit im Rahmen der Stürmung von scheinbesetzten Häusern durch Bullen sichergestellten DNA-Spuren gibt.

Einer der beschuldigten Personen wurde bereits Mitte Juni von Beamt*innen des Staatsschutzes DNA-Material entnommen, die andere Person konnte bislang von der Polizei nicht angetroffen werden. Sie wurde für den 10. Juli 2018 zur Entnahme einer DNA-Probe auf das Polizeipräsidium München vorgeladen.

Erneute Delegitimierungsversuche gegenüber dem Protest gegen fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen

Jeden Monat – immer am 25. – laufen fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen um Wolfgang Hering durch München. Sie beten und singen, vor allem aber tragen sie ihr rückwärtsgewandtes Weltbild aus einem der letzten Jahrhunderte spazieren. Sie glauben ungewollt Schwangeren und Schwangeren, die aus anderen Gründen über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken, vorschreiben zu können, wie diese mit ihrer Situation umzugehen haben. Die von den Fundamentalist*innen angepriesene Lösung ist dabei immer die Gleiche: Schwangere – für die Abtreibungsgegner*innen sind das natürlich Frauen – sollen sich für ihr Kind entscheiden. Danach ist das Ganze für sie erledigt.