KAfe LökAl am 27.04.2017 | Filmvorführung mit Diskussion: Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral

»Im Laufe der Jahrtausende haben wir uns befreit von jeglichem Irrglauben und jeglichen geistigen Zwängen. Haben wir?« So die einleitenden Worte von Konstantin Faigles Dokumentarfilm »Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral«. Wie der Titel bereits verrät, wird der Begriff der »Arbeit« einer kritischen Untersuchung unterzogen. Denn, so die These des Films, Arbeit ist die beherrschende Ideologie unserer Gesellschaft.
Anlässlich des 01. Mais, des »Tages der Arbeit«, wollen wir am Donnerstag gemeinsam diesen Film ansehen und anschließend eine Diskussion darüber führen, inwiefern »Arbeit« menschliches Grundbedürfnis oder Ideologie und Aberglaube ist.

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KAfe LökAl am 16.03.2017 | Antirepression: Schadensbegrenzung oder offensiver Gegenangriff

So ziemlich jede politisch linke Gruppe oder aktive Einzelperson hat früher oder später mit Repression zu kämpfen. Darum macht es Sinn sich mit dem Thema Repression etwas näher zu beschäftigen.

Wir gehen zunächst auf das Wesen von Repression und wie sie auf uns und unsere Strukturen wirkt ein. Danach stellen wir vielfältige Möglichkeiten vor, Betroffene von Repression zu unterstützen oder sich selbst Hilfe zu Suchen und gemeinsam gegen Repression zu kämpfen.

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KAfe LökAl am 02.03.2017 | Utopia AG. Ein Theoriekreis zum Thema Kapitalismuskritik

Die kritische Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus war – und ist – häufig durch das Verhältnis der Besitzlosen zu den sogenannten Kapitalisten*innen bestimmt. Das ruft einerseits häufig personalisierte Formen der Kapitalismuskritik hervor, bei denen die Kapitalisten*innen persönlich für das Leid des sogenannten Proletariats verantwortlich gemacht werden, und führt andererseits dazu, dass Kernelemente der kapitalistischen Ideologie wie „grenzenloses Wachstum“ oder Arbeit als „Grundrecht“ der Menschen kaum in Frage gestellt werden und – mehr oder weniger – für alternative Gesellschaftskonzeptionen übernommen werden. Auf diese Fortschrittsmythen wollen wir – nach einer Auseinandersetzung mit Ausgangspositionen der kapitalistischen Ideologie und der Marx’schen Kritik daran – unsere Aufmerksamkeit richten: Wo ist die Grenze des Wachstums? Ist Fortschritt wirklich notwendig? Macht Arbeit glücklich? Ausgehend von diesen Fragen wollen wir uns auch damit beschäftigen, wie wir eine ganzheitliche Kapitalismuskritik in unserer politischen Arbeit verwirklichen können.

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