KAfe LökAl am 16.03.2017 | Antirepression: Schadensbegrenzung oder offensiver Gegenangriff

So ziemlich jede politisch linke Gruppe oder aktive Einzelperson hat früher oder später mit Repression zu kämpfen. Darum macht es Sinn sich mit dem Thema Repression etwas näher zu beschäftigen.

Wir gehen zunächst auf das Wesen von Repression und wie sie auf uns und unsere Strukturen wirkt ein. Danach stellen wir vielfältige Möglichkeiten vor, Betroffene von Repression zu unterstützen oder sich selbst Hilfe zu Suchen und gemeinsam gegen Repression zu kämpfen.

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KAfe LökAl am 02.03.2017 | Utopia AG. Ein Theoriekreis zum Thema Kapitalismuskritik

Die kritische Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus war – und ist – häufig durch das Verhältnis der Besitzlosen zu den sogenannten Kapitalisten*innen bestimmt. Das ruft einerseits häufig personalisierte Formen der Kapitalismuskritik hervor, bei denen die Kapitalisten*innen persönlich für das Leid des sogenannten Proletariats verantwortlich gemacht werden, und führt andererseits dazu, dass Kernelemente der kapitalistischen Ideologie wie „grenzenloses Wachstum“ oder Arbeit als „Grundrecht“ der Menschen kaum in Frage gestellt werden und – mehr oder weniger – für alternative Gesellschaftskonzeptionen übernommen werden. Auf diese Fortschrittsmythen wollen wir – nach einer Auseinandersetzung mit Ausgangspositionen der kapitalistischen Ideologie und der Marx’schen Kritik daran – unsere Aufmerksamkeit richten: Wo ist die Grenze des Wachstums? Ist Fortschritt wirklich notwendig? Macht Arbeit glücklich? Ausgehend von diesen Fragen wollen wir uns auch damit beschäftigen, wie wir eine ganzheitliche Kapitalismuskritik in unserer politischen Arbeit verwirklichen können.

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KAfe LökAl am 16.02. | SIKO-Kritik finden…

Am 18.02.2017 findet in München zum wiederholten Mal die SIKO statt. Deshalb möchten wir durch verschiedene Kurzvorträge und anschließend im Rahmen von Diskussionen eine gemeinsame Kritik finden: Welche Aspekte der SIKO sind kritikfähig, wie kann eine solche Kritik formuliert werden und wie können wir eine solche Kritik mit unseren politischen Forderungen und Zielen verknüpfen? Weitere … KAfe LökAl am 16.02. | SIKO-Kritik finden… weiterlesen

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KAfe LökAl am 02.02. | Umsonstflohmarkt

Konsumzwang und Wegwerfgesellschaft wollen wir ein solidarisches Miteinander entgegensetzen, das sich den Möglichkeiten und Bedürfnissen jeder*s Einzelnen anpasst.

Am Donnerstag, den 02. Februar 2017 um 18 Uhr veranstalten wir daher in der Ligsalzstraße 8 einen Umsonstflohmarkt, zu dem alle herzlich eingeladen sind! Ihr könnt, aber müsst nichts mitbringen und/oder mitnehmen. Wenn ihr wollt, bringt Kleidung, Bücher, Gebrauchsgegenstände, Essen, Trinken, oder was ihr sonst noch so habt und nicht mehr braucht, mit, solange es noch verwendbar ist.

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KAfe LökAl am 19.01. | Workshop zum Thema Diskussionskultur

Sprache ist nicht nur ein Medium, das uns zur Verständigung hilft, sondern sie prägt maßgeblich unser Verhältnis zu anderen und zu unserer Realität. Die Art und Weise, auf die uns Mitmenschen angerufen, uns erzogen, uns Dinge erklärt, uns beschimpft oder gelobt haben, kurz uns zum Subjekt konstituiert haben, bestimmt unser ganzes Wesen. Eine Kritik am kapitalistischen System muss also immer auch Selbstkritik sein, denn jedes Individuum wird von Geburt an kapitalistisch sozialisiert.

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KAfe LökAl am 05.01. | Diskussion zu Riots, Gewalt und Gewaltlegitimation

Ein Parteibüro wird besprayt, PEGIDA wird durch eine Sitzblockade am Weiterlaufen gehindert, Fenster werden eingeworfen. Schlecht?

Die Polizei nimmt Menschen fest, setzt auf Demonstrationen Tränengas ein, Arbeitslose werden dazu gezwungen, an »Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen« teilzunehmen. Gut?

»Gewalt ist keine Lösung!« So ein Grundtenor der öffentlichen Meinung. Die Anwendung von Gewalt scheint mit einem demokratischen Selbstverständnis, das auf der Gleichheit aller Menschen beruht, nicht vereinbar zu sein. Trotzdem ist Gewalt damit nicht grundsätzlich tabu.

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KAfe LökAl am 22.12. | Das Recht auf Weihnachten?

Weihnachtsartikel gibt es in deutschen Supermärkten jedes Jahr schon seit Anfang September. Spätestens jedoch zum Beginn des Advents ist es kaum noch zu schaffen, der vorweihnachtlichen Stimmung im Land zu entfliehen. Doch wie charakterisiert sich diese Stimmung? Von der „staden Zeit“ lässt sich nur noch selten sprechen. Alleine die Verkaufsstatistiken des Einzelhandels, sprich das Weihnachtsgeschäft, legen die Vermutung nahe, dass es sich beim deutschen Weihnachtsfest nicht länger um ein Fest der Stille, sondern einen enthemmten Konsumrausch handelt.
Doch was fordern diejenigen Linken, die dieses Weihnachten Jahr um Jahr kritisieren? Es ist weder das Fest der Liebe, das sie sich zurückwünschen, noch eine protestantische Arbeitsethik, die zumindest „zwischen den Jahren“ ausgesetzt zu sein scheint.
Bestimmt hier also ein einfacher Anti-Establishment-Kurs die Debatte? Bei Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen wollen wir uns gemeinsam mit euch der linken Weihnachtskritik stellen und die unterschiedlichen Positionen beleuchten.
Dazu fordern wir euch auf, eigene oder fremde Texte zum Thema Weihnachtskritik mitzubringen und vorzulesen, um gemeinsam über diese zu diskutieren.

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